Der Verein

 

Braunes BergschafDas braune und schwarze Bergschaf gehört, wie das Tiroler Steinschaf und das weiße Bergschaf, zu den ältesten Schafrassen, die in Tirol gezüchtet und beheimatet sind. Durch die Reinzucht und Spezialisierung vieler landwirtschaftlicher Betriebe auf das weiße Bergschaf oder die verschiedenen Fleischrassen, sind das braune und schwarze Bergschaf in Vergessenheit geraten und waren vom Aussterben bedroht. 

Es gab zwar immer einige Betriebe, die wenige braune und schwarze Bergschafe in ihren Herden hatten, aber die Züchter kannten sich oft nicht, und es war kein Austausch möglich. Ein großes Problem war der Mangel an braunen reinen Widdern, und so war oft die Reinzucht nicht möglich. Deshalb wurde der Verein für das Braune und das Schwarze Bergschaf 1992 gegründet. Seit dieser Zeit wird versucht, das Braune und Schwarze Bergschaf wieder populär zu machen.

Der Verein beschäftigt sich jetzt schon mehrere Jahre mit diesem Schaf und ist zum Entschluss gekommen, dass unser Zuchtziel oder Produkt der Rassenreinheit entsprechend, das braune Bergschaf sein soll. Bis zum Jahr 2002 wurde das schwarze Bergschaf als Rassenaufstockung mitgeführt, ist aber mit dieser Entscheidung im Zuchtprogramm ausgelaufen. Der Vereinsname wurde deshalb geändert auf 1. Tiroler Schafzuchtverein "Braunes Bergschaf"..

Das braune Bergschaf soll ein modernes Schaf sein, damit auch der Absatz gesichert ist. Dies ist heutzutage nur möglich, wenn in erster Linie die Lammproduktion gefördert wird. Ein Lamm mit einem Schlachtgewicht von ca. 40 kg, voller Bemuskelung und richtiger Fettverteilung. Das Schaf soll ein kaffeebraunes Fell haben, wobei auch auf den Rahmen, den Körperbau, das Aussehen und die gute Bemuskelung großen Wert gelegt wird. Es soll einen leicht gebogenen Rams, eine bewollte Stirn und Hängeohren haben (Die Zuchtrichtlinien sind auf unserer Website > HIER < zu finden).

Diese Rasse zeichnet sich durch gute Fruchtbarkeit aus. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Widderwahl legen, denn vom Widder hängt zum Großteil die Nachzucht und der Erfolg unserer künftigen Züchterbemühungen ab.